Schule für Sozialbetreuungsberufe

Raabser Str. 49 3580 Horn

Erasmus +  Lebenslanges Lernen

Eramsus + fördert Mobilitätsprojekte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Einzelpersonen machen ein Praktikum oder einen Aufenthalt im Ausland – und erweitern so ihr Wissen, ihre Kompetenzen und Fähigkeiten.

 

Ziele

Die im Rahmen von Mobilitätsprojekten unterstützten Maßnahmen sollen für Lernende folgende positive, langfristige und konkrete Auswirkungen haben:

  • verbesserte Lernleistung der Schüler/innen sowie erhöhte Beschäftigungsfähigkeit und Aufstiegschancen;
  • mehr Eigeninitiative;
  • aktivere Selbstbestimmung und erhöhtes Selbstwertgefühl;
  • erweiterte Fremdsprachenkompetenzen und interkulturelles Bewusstsein;
  • Förderung der Teilnahme am europäischen Bildungsangebot von Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder geringeren Chancen;
  • positivere Haltung gegenüber der europäischen Zusammenarbeit und den Werten der EU;
  • größere Motivation für die Teilnahme an zukünftigen formalen und non-formalen Bildungsaktivitäten nach der Mobilitätserfahrung im Ausland.

 

Zielgruppen

Die Zielgruppe der Mobilitätsprojekte umfasst Personen in der beruflichen Erstausbildung: Schüler/innen der beruflichen Bildung und Lehrlinge. Um die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen zu stärken und um den Übergang in den Arbeitsmarkt zu erleichtern, können darüber hinaus auch Schulabsolvent/innen bzw. fertig ausgebildete Lehrlinge an dieser Aktivität teilnehmen, sofern sie ihr Praktikum innerhalb eines Jahres nach Schul- bzw. Lehrabschluss beenden.

 

Was wird gefördert?

Die Kosten der Lernmobilitäten von Einzelpersonen werden mittels sechs Kostenkategorien von der Europäischen Kommission gefördert. Nicht alle Kostenkategorien müssen geltend gemacht werden, vielmehr handelt es sich um ein modulares System, dessen Module je nach Mobilitätsaktivitäten und -zielen variieren. Bei den ersten vier Kategorien wird mit Pauschalen abgerechnet, bei den letzten zwei werden gegen Nachweis die tatsächlichen Kosten rückerstattet.

 

1. Reisekosten
2. Aufenthaltskosten
3. Mittel für die Organisation der Mobilität
4. Sprachliche Vorbereitung
5. Besondere Bedürfnisse
6. Außergewöhnliche Kosten

Antragsfrist ist der 17. März 2014 (12:00 MEZ).

 

Durchführung

Personen in der beruflichen Erstausbildung können ein Praktikum zwischen zwei Wochen und zwölf Monaten absolvieren. Gasteinrichtungen sind entweder Unternehmen oder Berufsbildungseinrichtungen. Vor jeder Mobilität wird zwischen Entsende- und Aufnahmeorganisation eine schriftliche Übereinkunft eingegangen, um ein hohes Qualitätsniveau der Praktikumserfahrung sicherzustellen. Diese Übereinkunft beinhaltet ein sogenanntes Learning Agreement, in dem geplante Lernziele sowie Anerkennungsmaßnahmen festgehalten werden. Außerdem werden in der Qualitätsverpflichtung die Rechte und Pflichten aller beteiligten Parteien definiert.  Die Projektkoordinator/innen generieren nach Projektdurchführung mittels Mobility Tool einen Schlussbericht, in dessen Rahmen das Projekt sowohl inhaltlich als auch finanziell dokumentiert wird. Im Zuge dieses Schlussberichts sind auch die Teilnehmer/innen dazu verpflichtet, ihre Auslandserfahrungen in Form eines Endberichts zusammenzufassen.

 

Nähere Informationen sind auf folgenden Seiten zu finden:

http://www.bildung.erasmusplus.at/berufsbildung/mobilitaet/personen_in_beruflicher_erstausbildung/ziele/

http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/index_en.htm